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Nicolai Kuban

About Nicolai Kuban

Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

How-to Infografik: Content Marketing im SEO

Wir von linkbird glauben daran, dass Unternehmen mittels hochwertigem Content und entsprechendem Content Seeding qualitative Links, Social Signals, Traffic und letzten Endes Leads und Sales generieren können. Daher arbeiten wir daran, unterschiedliche Ressourcen für unsere Zielgruppe aufzubauen: z.B. Whitepaper, Webinare, Studien oder Newsletter-Serien, die praxisnahe Tipps und wertvolle Infos bereitstellen.

Auch Infografiken gehören in unsere Content Marketing Strategie. Unsere jüngste Aktion ist die Aufbereitung des aktuellen Buzz-Themas “Content Marketing” in einer Grafik und einem PDF Report. In diesem Making-of möchten wir Euch zeigen, wie wir vorgegangen sind, natürlich unsere fertige Infografik präsentieren und auch auf die Erfolge der Kampagne eingehen.

Ich denke es ist spannend, den Weg nachzuverfolgen, und vielleicht eröffnet sich ja auch Euch die Möglichkeit, demnächst selbst eine solche Kampagne zu starten. ;) Aus der Praxis für die Praxis, so hat es funktioniert und lässt sich mit Sicherheit auch auf andere Content Marketing Projekte übertragen!

Grundidee

Die Grundidee war es, mit unseren Kunden, bestehenden Newsletter-Lesern sowie ausgewählten Experten eine spannende Umfrage durchzuführen, die Antworten auf die wichtigsten Fragen im Content Marketing liefert. Anschließend wollten wir die Informationen in eine exzellente Infografik verwandeln und weiterführende, spannende Details in einem via Download erhältlichen PDF preisgeben.

Einteilung der Konzeption und Umsetzung

Zunächst haben wir das Projekt in folgende Teilschritte zerlegt:

  • Umfragekonzept – was wollen wir beantworten?
  • Teilnehmerakquise – Planung und Umsetzung
  • Infografik aus Umfrageergebnissen erstellen
  • PDF Reporting aus Details der Umfrage erstellen
  • Landingpages kreieren
  • Seeding der Infografik

Umfragekonzept – was wollen wir beantworten?

Hier haben wir uns Fragen überlegt, deren Antworten uns, aber auch unserer Zielgruppe für die Vermarktung und das Lesen der Infografik unter den Nägeln brennen.

So haben wir zunächst versucht, einige generelle Fragen zum Thema Content Marketing zu beantworten, anschließend weiter in die Details zu gehen (z.B. Budgets, Status-Quo, eigene Vorgehensweise bei Kampagnen, Infos zur Content Erstellung, dem Seeding etc.) und zum Schluss mehr über die Teilnehmer herauszufinden.

Wir haben die Umfrage, um eine höhere Teilnehmerzahl zu erreichen, auf 21 Fragen begrenzt und diese auf zwei Seiten aufgeteilt. Für ein aussagekräftiges Ergebnis haben wir alle Antworten für jeden Teilnehmer “zufällig” anordnen lassen.

Hier ein kleiner Einblick in den Umfrageaufbau:

umfrage-snapshot(Screenshot: surveymonkey)

Teilnehmerakquise – Planung und Umsetzung

Wie bekommen wir eine möglichst hohe Anzahl an ehrlichen Antworten für unsere Umfrage, sodass die Aussage der Infografik auch Relevanz bekommt und repräsentativ ist?

Für folgende Herangehensweise haben wir uns entschieden:

  • kurze und knackige Umfrage mit nicht zu vielen Fragen und Antwortmöglichkeiten
  • Rotation der Fragen und Antworten je Teilnehmer
  • Incentivierung für alle, die an der Umfrage teilnehmen (Content Marketing Webinar: https://www.linkbird.de/media/content-marketing-webinar/)
  • Befragung via Newsletter (hier die Mail) und Direktansprache via XING, Facebook, Mail etc.

Ergebnis: 6844 durchgeführte Befragungen, 524 Teilnehmer (=8% Conversionrate – ganz okay, aber sicherlich das nächste Mal steigerbar).

webinar(Screenshot: linkbird Webinar Incentive)

 

Infografik aus Umfrageergebnissen erstellen

Die Infografik an sich spielt natürlich eine enorm wichtige Rolle in der Kampagne. Ist diese optisch und inhaltlich nicht perfekt, kann auch die Kampagne nicht das Optimum aus dem Potential herausholen.

Für uns war daher klar, wir machen nicht irgendein Design, sondern wir wollen ein perfektes Design, das sowohl die Auswertungen als auch unser Brand exzellent in Szene setzt.

Da es in der Natur der Sache liegt, dass ein Wettbewerb zu guten/besseren Ergebnissen führt, haben wir uns für die Ausschreibung des Grafikauftrags (Erstellung der Grafik auf Englisch für mehr potentielle Designer) bei 99designs.de entschieden.

Unser Briefing für die Designer sah wie folgt aus:

  • Darstellung der Antworten in kreativen und besonderen Formen, keine einfachen Balken und Liniendiagramme, die lediglich durch den Hintergrund aufgehübscht werden
  • auffällige Präsenz unseres linkbird-Vogels in unterschiedlichen Posen
  • Infografik sollte nicht zu lang/hoch werden

Ergebnis: 33 Vorschläge – 1 für uns perfekter, den wir dann gemeinsam optimierten – Preis: 1000€ – wir arbeiten mit dem Designer darüber hinaus an weiteren Projekten (=insgesamt perfekt gelaufen und empfehlenswert).

infografik(Screenshot: Ausschnitt aus linkbird Infografik)

 

PDF Reporting aus Details der Umfrage erstellen

Die Infografik an sich ist schön und gut, aber wie schaffen wir es, unseren Lesern noch mehr Detailinformationen zu dem Thema nahezubringen und gleichzeitig Leads aus dem Traffic auf der Infografiken-Landingpage zu generieren? Ganz klar: Die Erstellung eines PDF Reports zur Umfrage, die jeder Interessent gegen Angabe seiner E-Mail-Adresse herunterladen kann.

Also haben wir die Umfrage auseinandergenommen, die wichtigsten Zahlen aufbereitet und die Antworten für uns gedeutet und mit Kommentaren versehen. Alle Detailinformationen zur Umfrage gibt es nun in unserem PDF zu sehen.

Ergebnis: Hier geht es zum Content Marketing PDF Report, welches der gleiche Designer erstellt hat, der auch für die Infografik verantwortlich ist.

pdf report(Screenshot: Auszug aus linkbird PDF Report)

 

Landingpages kreieren

Ohne Landingpages geht gar nichts. ;) Für unsere Kampagne brauchten wir drei verschiedene:

  • Die Darstellung der Infografik mit Hinweis auf unser PDF Reporting und unser Content Marketing Webinar – natürlich kann man die Infografik mit dem angebotenen Code direkt auf der eigenen Seite einbinden und über die Social-Buttons auf der rechten Seite über soziale Netzwerke teilen (zur Landingpage)
  • Unser Content Marketing PDF Report (zur Landingpage)
  • Unser Content Marketing Webinar (zur Landingpage)

Wichtig auf unseren Landingpages ist uns:

  • eine einfache und übersichtliche Struktur
  • klare Call2Actions für eine gute Conversionrate (derzeit testen wir diese jedoch – ehrlich gesagt – nicht A/B; funktioniert trotzdem ganz gut)
  • einfache Generierung von Social Signals und Links

Ergebnis: Ein optimales Abholen der Besucher und Durchleitung auf die für die Leadgenerierung relevanten Landingpages.

 

Seeding der Infografik

Das Content Seeding ist aus meiner Sicht der Teil, mit dem eine Content Marketing Kampagne steht und fällt. Hier kommt es auf perfekte Vorbereitung, sauberes Research und natürlich eine bestmögliche Umsetzung an.

Wir haben uns beim Seeding für ein Modell entschieden, bei dem ein Magazin in Deutschland und eines International, die Infografik und Informationen zeitgleich mit uns publizieren darf. So bieten wir den Magazinen einen entsprechenden Mehrwert und profitieren gleichzeitig von deren Reichweite, die eine Viralität der Kampagne beeinflussen kann.

Anschließend sind wir aktiv weitere Magazine, Blogs und Multiplikatoren angegangen, um das Maximum herauszuholen:

  • Kontaktaufnahme zu den Redakteuren und Angebot der zeitlich exklusiven Zusammenarbeit im Bezug auf die Infografik und Daten der Umfrage
  • Research in unserem bestehenden linkbird-CRM, hier haben wir bereits viele Blogger, Redakteure, Magazine etc. sinnvoll getaggt und verfügen über entsprechende Kommunikationshistorien
  • Suche nach passenden Blogs und Magazinen über den Sitehunter (z.B. Blogs zum Thema Content Marketing)

sitehunter(Screenshot: linkbird Sitehunter Tool)

So konnten wir optimal Blogs finden, die bereits über das Thema Content Marketing berichteten oder eben gerne Infografiken veröffentlichen; und das in Deutschland, USA, UK und vielen weiteren Ländern. Anschließend haben wir dann anhand der Websitenvorschau und vorhandenen Metriken (SEO, Social) die für uns relevanten Blogs in das linkbird-Mailingsystem übernommen und je nach Relevanz komplett individuell oder mit individuellen Templates kontaktiert.

akquise(Screenshot: linkbird Akquise)

Die Resonanz der Blogs war in vielen Fällen sehr positiv, da wir auch direkt die Infografik angehangen und mit dem Content überzeugen konnten.

Ergebnis: Zahlreiche Berichterstattungen, auf t3n, internet World Business, onlinemarketing.de, SEO-Trainee, Seonauten.com, popularity-reference u.v.a.

Essentielle Tools für die Kampagne

Wie so häufig im Online Marketing haben wir uns auch hier einiger Tools bedient, insbesondere:

  • surveymonkey (www.surveymonkey.com) – für die Durchführung der Umfrage
  • 99designs (www.99designs.de) – ein Wettbewerb für die Erstellung der Infografik – hier hatten wir ~30 Vorschläge und konnten am besten weiterarbeiten; perfekt!
  • linkbird (www.linkbird.de) – für Research und das Seeding der Infografik an relevante Blogs und Multiplikatoren sowie die Auswertung der generierten Links

Kosten der Kampagne

Umsonst ist natürlich auch Content Marketing nicht ;), der Output für das relativ überschaubare Investment aber super! Hier eine Übersicht der Kosten:

  • Design der Infografik: 1.000€
  • Design für das PDF: 325€
  • Nutzung von surveymonkey: 300€ pro Jahr
  • Nutzung von linkbird: 69€ pro Monat
  • Arbeitskosten: maximal 15 volle Manntage unseres Inbound Marketing Managers (der aber parallel sogar noch andere Projekte vorantreiben konnte)
  • Gesamtkosten: 1.694€ + Gehalt / Opportunitätskosten

Ergebnis

Schaut sie Euch an, unsere schöne Grafik – ihr seid nur noch einen Klick entfernt! Die Erstellung war super spannend und hat uns viel Spaß gemacht!

content-marketing-infografik

PS: Auf jeden Fall noch die Studie für noch mehr Detailwissen und unsere Kommentare zu den einzelnen Fragen herunterladen!

 

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

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Google Analytics “not provided” – Schluss damit!

Jeder, der mit Google Analytics arbeitet, ärgert sich über die immer weiter ansteigenden “not provided” Angabe in den Besucherquellen im Bezug auf die organischen Keywordinformationen.

Google hat dieses neue System – aus datenschutztechnischen Gründen … komischerweise aber nur für die organische, nicht für die bezahlte Suche – Ende 2011 eingeführt http://googleblog.blogspot.de/2011/10/making-search-more-secure.html und erschwert damit die Webanalyse organischen Traffics erheblich.

not_provided

Leider, das sei vorab gesagt, gibt es keine allheilende Lösung für dieses Problem, doch es gibt einige Möglichkeiten, um nicht ganz im Dunklen tappen zu müssen:

Tipp Nr. 1 – Filter anlegen und URL Informationen extrahieren

Eine Methode, die ein gutes Gespür dafür geben kann, über welche Suchbegriffe die “not provided” Besucher auf meine Webseite gelangen, kann durch das Einfügen der URL-Informationen als Keyword erreicht werden.
Hierzu wird im Analytics Account unter “Verwaltung” -> “Profil” -> “Filter” eine Filterlogik angelegt:

filter

Was ich nun erhalte, ist statt einem “not provided Keyword” immerhin die Information der aufgerufenen URL, die mir definitiv schon um Einiges weiterhilft. Aber Achtung: Der Filter greift nicht rückwirkend, sondern gilt erst ab Erstellung.

Tipp Nr. 2 – Rückschlüsse durch die Suchanfragen schließen

suchanfragenAusnahmsweise wird uns hier durch Google Analytics geholfen ;) Über die Suchanfragen unter “Besucherquellen -> Suchmaschinenoptimierung” -> “Suchanfragen” kann abgeschätzt werden, was die Besucher, die auf meine Seite kommen tatsächlich suchen, kombiniere ich diese Informationen mit den Daten aus den “Besucherquellen” -> “Quellen” -> “Suche” -> “Organisch” bin ich den Bedürfnissen meiner User wieder einen Schritt näher gekommen.

Der Report ist jedoch nicht immer ganz nachvollziehbar und zudem erscheint er erst verzögert, nichtsdestotrotz gibt er gute Einblicke und ist immer noch bei weitem besser, als sich mit einem reinen “not provided” zufrieden zu geben ;)

Voraussetzung dafür ist die Verknüpfung des Google Analytics mit dem Google Webmaster Tools Account. Auch in den Google Webmaster Tools lassen sich unter “Zugriffe” -> “Suchanfragen” noch weitere Informationen des Suchverhaltens auslesen.

 

Fazit

Leider wird uns die “not provided” Ausgabe in Google Analytics immer weiter begleiten und tendenziell – das beobachte ich – weiter zunehmen. Ich denke aber, dass gerade Tipp Nummer 1 mit einigen wenigen Einstellungen und fünf Minuten Arbeit die Situation in der Analyse deutlich transparenter gestalten kann.

In diesem Sinne: Immer schön neugierig bleiben ;)

Nicolai Kuban

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Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

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SEO Campixx 2013 Recap

IMG_2059

Es ist vollbracht, Basti und ich waren nun das dritte Mal auf der SEOCampixx (http://www.seo-campixx-13.de/) haben alte und neue Gesichter getroffen und unter der Qual der Wahl (immer wieder unfassbar, wie viele Slots parallel laufen) einige der Workshops mitgenommen.

Die Veranstaltung war wie immer etwas Besonderes, das liegt aus meiner Sicht vor Allem an der offenen und entspannten, teils vertrauten Stimmung, die durch die Teilnehmer und die bereits bekannte und gemütliche Location im Hotel am Müggelssee entsteht. Auch für linkbird war es etwas Besonderes, denn wir haben am Ende des Events drei schöne Limousinen für den Shuttle Service zum Flughafen und Hauptbahnhof gestellt – später dazu mehr :)

Die SEOCampixx ist (so ziemlich) das einzige Event, zu dem ich einen Recap schreibe, um meine Eindrücke und Erinnerungen festzuhalten. Ich versuche hier die Essenz der von mir besuchten – lohnenswerten… das waren leider nicht alle… – Workshops aufzubereiten, aber auch die wichtigen Informationen, Visionen und Richtungen aus Gesprächen mit Kollegen und Freunden widerzugeben.

Schade war, wie jedes Mal, dass ich am Ende wieder mit unzähligen Personen nicht sprechen konnte, denn zwei Tage sind bei über 500 Teilnehmern, dann doch nicht genug. Generell hatte ich auf der Campixx das Gefühl, dass sich immer mehr über eine bessere Qualität im SEO/Linkbuilding Gedanken machen und auch das Thema Content Marketing (nicht zuletzt durch die vielen Workshops) dazu mehr und mehr – aus meiner Sicht zurecht – in den Fokus rückte; diese Erwartungen hatte ich auch schon vor dem Event.

Tag 1

Angekommen, direkt unzählige Leute getroffen und dann mit Florian (von 6colors) die Begrüßungs-Show erlebt – eine auf jeden Fall witzige und ansprechende Show – Kunststücke und Kostüme aus Luftballons kreieren und das Ganze mit einem Theaterstück und Stand-Up-Comedy verbinden, hat mich auf jeden Fall am frühen Morgen wachgerüttelt.

Mein erster Workshop war dann…

In 80 Tagen um die Welt von Matthäus Michalik
Ziel des Vortrags: Die Besonderheiten verschiedener Länder im Linkbuilding aufzeigen
Meine Essenz:

  • Im Bezug auf das Linkbuilding sind UK, Frankreich und Spanien mit Deutschland vergleichbar
  • Links / Beiträge kaufen klappt nahezu in der ganzen Welt
  • Deutschland ist schon – keine Überraschung – sehr weit entwickelt

weiter ging es mit…

Content Marketing Extrem von Björn Tantau
Ziel des Vortrags: Den “Content” in Content Marketing näherbringenMeine Essenz:

  • Erstelle guten Content, der deine Zielgruppe begeistert, gut geseedet werden und viral verbreitet werden kann
  • Lustiges Video, wie man sogar ein langweiliges Thema aufbereiten kann (finde ich immer beeindruckend, solche Marketing-Ideen, wenn man das Thema nüchtern betrachtet;)

und es folgt noch mal Content Marketing…

Content Marketing für Online Shops von Franziska Neubert
Ziel des Vortrags: Content Marketing anhand einer konkreten Kampagne erklären
Meine Essenz:

  • testen testen testen und dabei autentisch bleiben ;)

dann für mich immer wieder ein Must-See, die Workshops von Marcus und Andi:

The 10 best links we ever built von Marcus Tandler und Andi Bruckschlögl
Ziel des Vortrags: 10 Links aufzeigen, die nicht einfach zu bekommen sind
Meine Essenz:

  • suche gezielt wenige Seiten, von denen Du Links generieren möchtest und erstelle speziell (und ggf. exklusiv) dafür guten Content
  • versuche gezielt durch relevante Aktionen auf den Radar deiner Linkerati zu gelangen

dann war es Zeit für etwas Linkbuilding:

Linkbuilding – wie misst man eigentlich Qualität von Darius Erdt
Ziel des Vortrags: Anregungen zu geben, wie man die Qualität seines Linkbuildings einschätzen kann
Meine Essenz:

  • schwieriges Thema, da einfach jeder andere Maßstäbe für seine Arbeit ansetzt und Qualität anders definiert
  • gutes Bild: ein Balken für Linkqualität von negativ/riskant zu positiv/nützlich, den jeder für seine aufgebauten Links anlegen und daraufhin einstufen kann

Alles in allem waren für mich persönlich an Tag 1 in den Workshop keine extrem neuen Erkenntnisse dabei, extrem bereichert wurde der Tag dann aber doch noch durch die ganzen persönlichen Gespräche -
ich zähle jetzt hier nicht auf, sonst vergesse ich nur ;)

weiter ging es dann – wie sollte es auch anders sein ;) – mit

Tag 2

10 Axel Springer Inhouse SEOs
Ziel des Vortrags: Blick hinter die Kulissen / Arbeitsweisen der Axel Springer SEOs geben
Meine Essenz:

  • sorry, aber der Workshop hatte mir zu wenig Fundament, ich hätte mir hier mehr detaillierte Einblicke in das SEO des Konzerns gewünscht, stattdessen war es aus meiner Sicht eher ein kleines Recruiting-Event, aber nun gut, unterhaltsam war es trotzdem ;)

dafür kam danach etwas mit viel Fundament…

Relevante SEO-Metriken von Marcus Tober
Ziel des Vortrags: Auzeigen, welche Metriken wichtig sind und wichtig werden – nicht nur im Bezug auf Linkmetrike
Meine Essenz:

  • für mich war es der beste Beitrag auf der Campixx, hatte einfach verdammt viel Substanz, Zahlenmaterial, spannende Beispiele usw. – das war nach den ganzen besuchten Content Marketing Vorträgen sehr abwechslungsreich ;)
  • wichtig(er) im SEO werden: Google+, Author Rank, nach wie vor Links, qualitative Inhalte, User Experience
  • Google wird Google+ massiv pushen und zu einem Fingerabdruck der Web-User machen, nicht zu einem Social Network (extrem sinnvoll, wenn man mal drüber nachdenkt ;))
  • es gibt immer noch verdammt viel Duplicated Content / Schrott in den SERPs

anschließend noch ein bisschen Social:

Das Herz von Facebook – der Edge Rank von Thomas Gruhle und Figen Dogan
Ziel des Vortrags: Den Facebook Algorithmus einfach erklärenMeine Essenz:

  • der Edge Rank (ein Edge ist jede Form von Bildern, Videos, Links usw.) ist total logisch und einfach aufgebaut und bestimmt, welche Beiträge in den Timelines eines Users angezeigt werden
  • er teilt sich in drei Kriterien ein: Affinität zwischen Poster und Leser (wie viel wird “gemeinsam” interagiert) + Gewichtung des Edges (Bilder, Videos und Links sind am relevantesten) , Aktualität (wann ist das Edge entstanden) – detaillierte Erklärung auch unter http://edgerank.net/

dann kam noch mal ein super Vortrag von Eric Schulz, den ich leider nicht bis zum Ende anhören konnte

Large Scale White Hat Link Building von Eric Schulz
Ziel des Vortrags: Wie kann man sauberes Linkbuilding ordentlich skalieren?
Meine Essenz:

  • konsequentes Zerlegen der einzelnen Arbeitsschritte in gut durchdachte Prozesse (Ideenfindung, Longlist erstellen, relevante Seiten filtern = Shortlist erstellen, Kontakte recherchieren, Mailings verschicken, Linkbuilding umsetzen)
  • Prozesse wichtiger als Idee/Content
  • nicht deine Zielgruppe, sondern deine Linkerati (also deine dich verlinkende Zielgruppe) muss der Inhalt begeistern

Dann kamen auch schon unere Limousinen. Wir hatten die letzen Jahre auf der Campixx immer wieder gesehen, dass Teilnehmer verzweifelt weg vom Müggelsee wollten ;) und sich gemeinsam Taxis teilten oder Fahrgemeinschaften bildeten. Unsere Idee diesmal: Wir stellen drei Lincoln Stretch Limousinen und fahren Euch zum Flughafen und Hauptbahnhof – es hat Spaß gemacht!!!

Davon haben wir noch einige Impressionen festgehalten:

bild1

Ich freue mich auf viele gute Gespräche mit neuen und alten Kontakten auch NACH der Campixx und freue mich auf das nächste Mal!
Vielen Dank an Marco und sein Team!

Weitere Recaps habe ich hier gefunden (wer noch drauf möchte, ikann mir gerne schreiben):

Marcell Sarközy: http://www.seodeluxe.de/blog/seo-campixx-2013-recap-sammlung/
Martins Campixx Recap mit Bildern: http://www.tagseoblog.de/die-szene-wird-weiss-seo-campixx-2013-recap-mit-vielen-bildern
Nicolas Sacotte: http://www.seoblog.net/campixx-recap-2013/
Sebastian Erlhofer: http://www.mindshape.de/blog/seo/campixx-recap-2013.html
Alexander Holl: http://blog.121watt.de/allgemein/seo-campixx-2013-recap
Christoph Metz: http://www.popularity-reference.de/seo-campixx-2013-recap/
Johanna Langer: http://web-act.net/seo-campixx-recap-2013-samstag-und-sonntag/
Markus Walter: http://www.tekka.de/2013/03/17/seo-campixx-2013-recap/
Netprofit schreibt: http://blog.netprofit.de/seo-campixx-2013-recap-bilder-und-tipps.html
Jens Altmann: http://gefruckelt.de/seo/seo-campixx-2013-recap/
Andor Palau: http://www.omgplus.de/campixx-2013-recap/
Kai Spriestersbach: http://www.seokai.com/seo-campixx-2013-recap/
Christian Sullhöfer: http://www.zweidoteins.de/zweidoteins/seo-campixx-2013-recap
Felix Beilharz: http://felixbeilharz.de/seo-campixx-2013-recap-content-marketing-wikipedia-links-und-mehr/
Tobias Schwarz: http://www.tobias-schwarz.com/artikel/1/
Stefan Meischner: http://maischner.de/hello-again-recap-zur-seo-campixx-2013/
tagol: http://www.tagol.de/blog/seo-campixx-2013-recap 
Oliver Wolsche: http://www.frontpigs.de/seo-campixx-2013-so-habe-ich-sie-erlebt/
Nils Römeling: http://www.affiliate-auf-weltreise.de/das-war-die-seocampixx-2013-mein-recap/
Michael Fritz: http://www.barketing.de/blog/2013/03/18/recap-die-seo-campixx-2013-als-neuling-und-als-erfahrener-spiritr/
Thomas Rafelsbergerg: http://www.webmarketingblog.at/2013/03/18/seo-campixx-2013-recap-thomas-rafelsberger/
Sebastian Vogt: http://www.netzideen-gmbh.de/blog/seo-campixx-2013-recap/
Jürgen Lammers: http://www.madayo.de/seo-campixx-2013-wie-immer-klasse.html
Kevin Inding: http://inbound-ninja.de/online-marketing/campixx-2013-recap/
Dominik Wojcik: http://www.boeserseo.de/recaps/es-war-ne-gute-campixx-2013.html
Borris Härring: http://berlintourist.wordpress.com/2013/03/18/seocampixx-2013-recap/
Marcel Becker: http://www.marcel-becker.net/blog/recap-next-level-day/
Fabian Rossbacher: http://www.seo-day.de/5-jahre-seo-campixx-und-es-wird-immer-besser.html
Thomas Kilian: http://www.neukunden-magnet.de/narf-recap-zur-seo-campixx-2013/
Irina Hey: http://de.onpage.org/blog/seo-campixx-2013-recap-von-onpage-org
Sebastian Blum: https://www.sblum.de/#!seocampixx2013Nils Winterstein: http://www.clicks.de/blog/der-offizielle-clicks-campixx-2013-rueckblick/
Franziska Neubert: http://www.projecter.de/blog/allgemein/seo-campixx-und-next-level-day-2013-recap.html
AKM3 Team: http://www.akm3.de/blog/recap-seo-campixx-2013
Thomas Schulze: http://internetmarketingagentur.de/seo-campixx-recap-die-2-beste/

Grüße
Nicolai und das linkbird-Team

 

 

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

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linkbird & Vision 2013

Liebe linkbird Nutzer, Blog-Leser und Partner,

linkbird_birddas Jahr 2013 ist schon in vollem Gange und nun ist es an der Zeit unsere Visionen, Gedanken und Fakten transparent mit Euch zu teilen.

Das Jahr 2012 war im Bezug auf linkbird ein sehr spannendes und bewegtes Jahr; wir konnten linkbird stark weiterentwickeln, haben Anfang 2012 mit dem Schritt in die Cloud (https://www.linkbird.de/functions/technology/) eine wichtige Grundlage für unser Produkt gelegt und viele bekannte Internetunternehmen als Kunden gewonnen (https://www.linkbird.de/company/references/).

Doch jetzt soll es erst richtig losgehen!

2013 mit starken Investoren und Visionen zum bestmöglichen Produkt

Unser Ziel und eigener Anspruch ist ein bestmögliches Produkt, das weit über den  - derzeit schon großen – Funktionsumfang hinausgeht, mit der Entwicklung im SEO, Linkbuilding und Online Marketing mitwächst sowie auch Impulse für neue Herangehensweisen gibt.

Mit einem Unternehmen aus dem eigenem Cash-Flow heraus zu wachsen ist eine aufregende und vielschichtige Aufgabe, die immer verlangt, das bestmögliche aus der eigenen Leistung und der aller Mitarbeiter herauszuholen – dennoch können fehlende finanzielle Mittel bremsen und die Umsetzung neuer Innovationen entgegen eigener Ansprüche verlangsamen.

Aus diesem Grund haben wir beschlossen 2013 mit linkbird so richtig auf das Gaspedal zu drücken und die nächste Stufe der Produkt- und Unternehmensentwicklung zu erklimmen.

Wir freuen uns darauf zusammen mit einem strategischen Investor, mehreren Business-Angels sowie einer hohen sechs-stelligen Finanzierung hochklassige Mitarbeiter zu gewinnen (http://www.linkbird.de/company/jobs/) und neue Features gemäß unserer eigenen Vision und Eures Inputs (http://feedback.linkbird.de) umzusetzen!

Zur offiziellen Pressemitteilung geht es hier:
https://www.linkbird.de/static/upload/de/press_releases/de-linkbird-seo-management-tool-gewinnt-investoren-und-business-angels.pdf

Auch auf den Ausblick für das Thema Linkbuilding/SEO möchte ich eingehen!

Nicht nur ich musste mir 2012 immer wieder diese Frage stellen:

Wohin entwickelt sich Linkbuilding als Disziplin im Online Marketing?

nospreadsheetsAus meiner Sicht – und das geht auch aus meinen wenigen Blogposts hier hervor – wird und muss sich nachhaltiges Linkbuilding zu einer Form der Marketing- und PR-Arbeit entwickeln bzw. sogar teilweise mit anderen Marketingdisziplinen und der Public-Relations-Arbeit fusionieren.

Forenbeiträge, Webkataloge, Linktausch, einfacher Linkkauf etc. werden weiterhin dazugehören (weil es eben Links sind), aber eben ein immer kleinerer Teil der Gesamtstrategie werden.

Linkbuilding benötigt gute Produkte/Stories als Substanz, effiziente Prozesse, Verhandlungen zwischen Menschen, mögliche KPIs für die Erfolgsmessung und schlicht und einfach mehr Qualität und Sinnhaftigkeit(!) in der Umsetzung – wie eben ein Marketingkanal.

Es wird immer weniger um „Tricks“ gehen, mit denen man neue – teils fragwürdige – Links generieren kann sondern sich eher dahin entwickeln, Linkbuilding in Marketing und PR-Kampagnen zu integrieren, diese bei passenden Kontakten/Redakteuren/Journalisten/Bloggern/andere Marketern zu seeden und anschließend nicht nur vom technischen Backlink zu profitieren sondern auch von direkten Besuchern sowie Branding- und Reputationseffekten bis hin zur Viralität. All das ist eine herausfordernde Arbeit, deren Prozesse und Umsetzungen sinnvoll durch Tools unterstützt werden müssen.

Meines Erachtens nach verliert sich derzeit im Linkbuilding teilweise der Blick für die wirklichen Qualitäten einer Webseite, abseits der SEO-Metriken… Eigenschaften wie Besucher/Leser/Reichweite, Wachstumspotential der Webseiten, Branding etc. müssen und werden wichtiger werden – letztendlich auch im Sinne von Google und eigentlich allen Nutzern des Internets.

Gemäß unserer Ideen und Vorstellungen eines modernen Linkbuildings als Teil des nachhaltigen Online Marketings werden wir linkbird in 2013 für Euch weiterentwickeln – wie sich das Tool und dessen Ausrichtung im Detail entwickeln wird, erfährt natürlich jeder Kunde oder Interessent, der unser Tool bereits getestet hat: https://www.linkbird.de/products/free-trial/?price_id=2!

Abschließend hoffe ich, dass auch Euer Jahr 2012 erfüllend war und ihr hochmotiviert auf 2013 blickt!

Viele Grüße
Nicolai und das linkbird-Team

Nicolai Kuban

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Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

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52 Linkbuilding, Content Marketing und Inbound Marketing Tipps


Wäre es nicht schön, wenn du als Online Marketer und SEO jede Woche einen praxisnahen Tipp erhälst, den du für eigene und Kundenprojekte direkt umsetzen oder an Mitarbeiter / Kollegen weiterleiten kannst? Und das ein ganzes Jahr lang?

Wir machen es möglich und haben auf Basis eigener Erfahrungen und unzähliger Gespräche mit den linkbird Kunden 52 Tipps zusammengestellt, von denen wir dir jede Woche einen – völlig kostenlos – zusenden (du kannst dich natürlich auch jederzeit wieder aus dem E-Mail Kurs austragen)!

Reduziere deine Zeit des Researches, Brainstormings und überflüssigen Ausprobierens, unsere Tipps sind einfach, doch man muss eben darauf kommen – lass dich inspirieren ;)

Erfahre in unseren Tipps rund um die Themen Linkaufbau, Content Marketing und Inbound Marketing z.B., wie du

  • Google optimal für die Recherche nach neuen Linkquellen nutzen kannst
  • die SEO-Qualität von Webseiten schnell und einfach herausfinden kannst
  • deine Produkte (z.B. auch physische) und Contents für den Linkaufbau nutzen kannst
  • optimal die Vermarktung eines Contents durchführen und damit Links, Likes, Shares und Tweets generieren kannst
  • Linkbuilding in dein bestehendes Marketing integrieren und umfassender im Online Marketing denken kannst

Darüber hinaus halten wir viele kostenlose Extras für Dich bereit wie z.B.

  • kostenlose Whitepaper
  • kostenlose Mini SEO-Tools
  • uvm.

Worauf wartest du? Hol Dir unsere Tipps und lasse dich jede Woche neu inspirieren!

Nicolai Kuban

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Linkaufbau in bestehendes Marketing integrieren

Am Donnerstag war ich auf dem SEO-Day, auf jeden Fall eine sehr gelungene Veranstaltung mit vielen kompetenten Vorträgen, netten Gesprächen und mehr oder weniger neuen Denkanstößen. Statt ein Recap zu schreiben, möchte ich einfach mal einen Teil der dort behandelten Thematik herausgfreifen.

Immer wieder wurde angesprochen, dass Unternehmen / SEOs sich vom stupiden – aber auch nicht zwingend trivialen – Linkbuilding lösen und dem neuen Trend Content-Marketing / Inbound Marketing anschließen sollen. Einfacher gesagt als getan, aber sicherlich nicht ganz falsch.

Generell bin ich ein großer Fan des Content- und Inbound Marketings (werde dazu auch mal etwas bloggen), beobachte in diesem Zusammenhang die US-amerikanischen Marketer und führe auch selbst in diesem Bereich am Beispiel linkbird Kampagnen durch, z.B. das Experten-Interview zum Thema Penguin, welches viele gute Links, >100 Likes, Tweets und G+ erhalten hat oder auch unser Whitepaper 1×1 des Linkaufbaus.

Content bzw. Inbound Marketing ist aber meiner Meinung nach die Königsklasse, die Know-How, Disziplin für die Erstellung eines “Produkts / Contents”, ein bestehendes Netzwerk (ggf. sogar eine Reputation) und genügend Kreativität für das Seeding voraussetzt – Content und Inbound Marketing ist meiner Meinung nach aus diesen Gründen für die meisten Unternehmen noch weit von der möglichen Praxis entfernt.

Alles in Allem denke ich, dass es auch einen qualitativ hochwertigen Linkbuilding-Schritt davor gibt, der für viele einfacher, weniger aufwändig und in der Praxis erfolgreich umsetzbar ist: Linkbuilding in das bestehende Marketing / Business integrieren! Klingt nicht ganz so sexy wie “Inbound Marketing” und entwickelt auch kaum Eigendynamiken, ist dafür aber strukturiert und zielgenau für nahezu jeden umsetzbar.

Hierzu möchte ich gerne einige Anstöße geben, die sich natürlich vom jeweiligen Business und auch der jeweiligen Marketingstrategie unterscheiden:

Partnerunternehmen und Dienstleister “nutzen” – fragen kostet nichts!

Wenn ich ein richtiges Online-Business betreibe, arbeite ich in der Regel mit verschiedenen Partnern zusammen, die ebenfalls über Webseiten verfügen, von denen ich teilweise ohne Weiteres einen Link generieren kann:

  • als Referenz bei Lieferanten, Agenturen, Dienstleistern, Kooperationspartnern etc. nennen lassen
  • gemeinsam eine Case-Study (?->Wikipedia) mit dem Partner durchführen
  • gemeinsam eine Pressemeldung herausgeben, die ebenfalls auf der Partnerwebseite eingebunden wird
  • für ein Interview im Blog bereitstellen
  • usw.

Das Gute – gerade an eher weniger online-affinen Partnern – ist es, dass häufig überhaupt kein Problem im Bezug auf das Setzen eines Links besteht. Es ist so einfach nachzufragen – los geht´s: nach und nach Partner anmailen und anrufen!

Support in das Thema SEO einweisen – warum nicht?

Spannend finde ich Kundensupport (bzw. fast schon Marketing) im B2C Bereich, der sich außerhalb der eingehenden Anfragen bewegt. Es ist ganz einfach auch den Kundensupport z.B. eines Online Shops mit in das Thema Linkbuilding zu integrieren:

  • Google Alerts zu unternehmensrelevanten neuen Seiten (z.B. Foren, Blogposts usw.) einrichten
  • Support coachen, was ein Backlink ist, wie er gesetzt werden soll und mit welchem Anchor (vorzugsweise in diesem Fall mit dem Brand oder der URL) verlinkt werden soll
  • in Foren wird sehr oft über Produkte bzw. gesuchte Lösungen gesprochen, hier kann sich der Support bereits in die Kaufentscheidung einmischen, sinnvolle Beratung erbringen und gleichzeitig auch einen legitimen Link setzen – Vorteil auch: Links aus Foren können durchaus direkten Traffic bringen … gleiches gilt auch für Blogs oder andere Diskussionen auf verschiedenen Frage-Portalen etc.

Kunden / Fans / Follower und Blogger (ja, Social) mit einbeziehen

Gerade als Online Shop hat man die Chance Kunden und potentielle Kunden mit in den Linkaufbau einzubeziehen:

  • Kunden etwas geben, dass sie twittern und sharen können (ist zumindest auch eine Form von Links) – z.B. ist doch so etwas hier schön umgesetzt: http://tinyurl.com/bnt7za8
  • wenn eigens fotografierte und hochwertige Produktbilder vorliegen, warum nicht anderen Bloggern anbieten, diese gegen Link verwenden zu dürfen (ich denke hier vor allem an Modeshops)
  • Produkttester (auch wenn das Google angeblich nicht mehr so toll findet): Über seine Facebook-Fanpage geht es ganz einfach Produkttester zu finden – man  muss ja nicht zwingend darauf hinweisen, dass auch ein Link gesetzt werden soll. Produkttester entwickeln dann auch schnell eine Eigendynamik , da diese untereinander vernetzt sind, melden sich weitere selbstständig und können dann selektiv ausgewählt werden

Auch hier gibt es viele weitere Möglichkeiten, wie man bestehende Social-Media-Kanäle nutzen kann, um dann doch noch etwas Brauchbares aus seinen Fans herausholen zu können ;)

Sponsorings kalkulieren

Es gibt in Deutschland um die 600.000 (!) Vereine und einige davon besitzen eine Webseite, aber wenig finanzielle Mittel. Es bestehen hier unzählige Möglichkeiten, z.B. einen Fußballverein den Trikotsatz zu sponsoren und im Gegenzug entsprechend auf der Vereinsseite als Sponsor genannt zu werden. Nur um den Praxisbezug wieder herzustellen: Trikotsätze sind nicht sehr teuer ;), das Investment für diesen Link liegt dann bei 2-300 Euro … natürlich sollte man in die Auswahl des Vereins auch die Analyse der Webseite einfließen lassen, damit sich der Link lohnt.

Generell sind es natürlich nicht nur Vereine, es können auch Feste, Gewinnspiele (think about -> Gewinnspiel “inurl:blog”) anderer Webseiten usw. in Frage kommen.

Pressearbeit / PR mit Linkbuilding-Informationen versorgen

Wenn ich die Ressourcen einer PR-Abteilung habe, die andere Magazine mit Inhalten, Gastbeiträgen oder Bildmaterial versorgt, dann sollte ich dieses Werkzeug auch für eigenes Linkbuilding nutzen. Ein einfacher Weg ist es hier der PR Abteilung einfach eine Excel-Tabelle mit Linkzielen (und ggf. Texten) oder natürlich einen Linkbuilding-Plan in linkbird zur Verfügung zu stellen, den sie sich ja vielleicht mal anschauen kann, wenn sie das nächste Mal Beiträge publiziert oder Pressemeldungen versendet.

Vorhandene Präsenz nutzen

Tatsächlich kommt es vor, gerade wenn man PR bertreibt, dass Webseiten über das eigenen Unternehmen schreiben, jedoch keinen Link setzen. Hier ist es sinnvoll z.B. über Google einfach mal nach seiner Brand oder seiner URL zu suchen; auch hier empfiehlt es sich Google Alerts für sein Brand anzulegen (und auch für die Brands seiner Mitbewerber). Nicht selten stößt man auf Webseiten, die man ohne Weiteres kontaktieren und nach der Verlinkung fragen kann. Natürlich sind es nicht nur Blogs, auch in Foren kann es durchaus sein, dass über die eigenen Produkte gesprochen, aber nicht verlinkt wird.

Umsetzen, dann von Inbound Marketing träumen ;P

Ich denke, wer sich das große Ziel steckt, irgendwann wirklich produktiv Links durch Inbound- und Contentmarketing zu generieren, sollte erst ein mal diese doch recht einfache Verknüpfung zwischen bestehender Marketing-Aktivitäten und Linkbuildings verinnerlichen. Zudem sollte man sich nicht irritieren lassen, denn auch “normales” Linkbuilding funktioniert nach wie vor und solange man die Anchor-Texte (und das sollte mittlerweile Standard sein, bitte auch hier bei Julian lesen: http://www.seokratie.de/top-5-linkbuilding-fehler-2012/) entsprechend variierend einsetzt, kann man auch hier noch weiterhin gut mit fahren und die eigenen Rankings ankurbeln.

Ich empfinde das wirklich Umsetzbare umzusetzen und daraus kalkulierbare Erfolge zu generieren als einen sinnvollen next Step ;)

 

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

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Google Penguin Update – 1 Pinguin, 3 spannende Fragen & 12 Experten

Kein Update in der letzten Zeit hat mich und auch viele meiner Kollegen so sehr beschäftigt wie das Google Penguin-Update.

Ist Linkaufbau in der Form, wie er betrieben wird noch sinnvoll? Was genau hat nun dazu geführt, dass einige Seiten Positionen verloren haben? Wie kann man reagieren? Diese und weitere Fragen musste man sich stellen, auch wenn natürlich die “Exact-Match-Ankertext-Risiken” – die eine sehr entscheidende Rolle beim Penguin-Update gespielt haben – bekannt waren, dennoch funktionierte diese Methode und brachte teilweise sehr schnell gute Ergebnisse mit sich.

Um ein bisschen Klarheit zu schaffen und Einschätzungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu dieser Thematik zusammenzuführen, habe ich mir ein Interview mit 12 Experten überlegt und nach dem Motto “1 Pinguin, 3 Fragen und 12 Experten” für Euch aufbereitet. Ich denke es sind viele spannende und auch teilweise sehr unterschiedliche Antworten dabei, aus meiner Sicht besonders Interessantes habe ich fett markiert und zudem noch einige Sätze in einer Sprechblase herausgestellt.

Folgende Experten/Speaker/SEOs sind im “Penguin-Interview” dabei:

Marcus Tober Marco Janck Fabian Rossbacher Dominik Wojcik
Marcus Tober ist Geschäftsführer des bekannten SEO
Toolanbieters searchmetrics GmbH.
Marco Janck ist Geschäftsführer der
SEO Agentur SUMAGO und Veranstalter
der SEO (Un)Konferenz SEOCampixx.
Fabian Rossbacher ist in unterschiedlichen SEO-Bereichen aktiv
und veranstaltet den SEODay in Köln. Derzeit mit einem spannenden EM-Gewinnspiel!
Dominik Wojcik (auch bekannt als BöserSEO), war jahrelang SEO bei Rocket Internet. Derzeit konzentriert er sich auf seine SEO Agentur Trust Agents.
Andreas Graap Frank Doerr Julian Dziki Thomas Gruhle
Andreas Graap ist Geschäftsführer der ANGRON GmbH und konzentriert sich auf skalierbares Linkmarketing. Frank Doerr ist Geschäftsführer der spinpool GmbH, die sich auf SEO-Consulting und Linkaufbau konzentiert. Julian Dziki ist Experte unterschiedlicher SEO- und Linkaufbaudisziplinen. Er ist Geschäftsführer der SEOKRATIE GmbH und bloggt erfolgreich unter www.seokratie.de. Thomas Gruhle ist Geschäftsführer der Berliner SEO-Agentur Barketing IMS GmbH.
Björn Tantau Sasa Ebach Jens Fauldrath Nicolai Kuban
Björn Tantau ist Spezialist für Social Media, Suchmaschinenoptimierung und Linkaufbau, seit über 12 Jahren im Online Marketing aktiv und derzeit Head of Social Media bei TRG – The Reach Group GmbH tätig. Auf seiner Website schreibt er in regelmäßigen Abständen zu aktuellen Online Marketing Themen. Sasa Ebach ist rennomierter Speaker und Geschäftsführer der VIPEX Organic Link Marketing GmbH, die sich 100%ig auf organischen Linkaufbau fokussiert. Jens Fauldrath ist Speaker auf unterschiedlichsten Events und als Teamleiter SEO der Deutschen Telekom einer der bekanntesten deutschen InHouse SEOs. Nicolai Kuban ist Geschäftsführer der linkbird GmbH, die ein Tool für effizientes und effektives Linkmanagement betreibt.

1. Hast Du Deine Vorgehensweisen beim Linkaufbau oder sogar generell beim SEO nach dem Pinguin Update verändert/überdacht? – Warst Du betroffen?

Marcus Tober: Searchmetrics Projekte waren vom Penguin Update nicht betroffen, aber das Update führt sehr gut vor Augen worauf man beim Linkaufbau achten muss. Nicht umsonst wurde im Vorfeld von einem Update gegen unnatürliche Linknetzwerke und Überoptimierung gesprochen. Aufklärung des Kunden ist daher noch wichtiger geworden, was selbstverständlich mit unseren Daten gut möglich ist.

Marco Janck: Ja, ich war betroffen und will in diesem Zusammenhang sagen, dass ein guter SEO in meinen Augen auch in irgendeiner Weise betroffen sein muss, sonst macht er etwas falsch. Das nur zur Klarstellung, weil sich jetzt viele mit ihrer auch so reinen Weste hinstellen und Müll erzählen. Die Inhouser nehme ich da jetzt mal bedingt raus. Wobei selbst die ja nicht nur ihr Brötchengeberzeug bearbeiten.

Das Linkbuilding hat sich im Grunde nicht total verändert, aber etwas neu ausgerichtet. Die Quellen sind nach den Updates alle neu bewertet worden. Ein Vorgang, der im daily business oft ein wenig untergegangen ist. Da haben wir jetzt bessere Prozesse aufgesetzt, um auf Veränderungen besser und schneller reagieren zu können. Gleiches gilt für die Netzwerkquellen, die auch noch tiefer gecheckt wurden. Am Ende haben sich halt die ganzen Quellenlisten deutlich bereinigt und sind ein wenig zusammengeschrumpft. Ich würde mal schätzen, dass 1/3 wirklich in die Tonne gewandert ist.

Wenn man jetzt mal einfach die Zahl 3000 nimmt, dann sind uns 1000 Linkquellen weggefallen. Hört sich jetzt nicht so megaviel an. Ist aber für den Alltag schon echt ein ganze Menge.

Neben dem, was übrig geblieben ist, setzten wir aktuell auf mehr exklusive Networks und „normales Marketing“ als Träger für das Linkbuilding. Nach meiner Meinung ist der Markt aber noch nicht soweit die höheren Kosten, die daraus resultieren, wirklich zu tragen. Es wird noch bestimmt ein Jahr dauern bis sich das angepasst hat und die Budgets neu angesetzt werden. Durch gute Vorarbeit werden wir da aber vorbereitet sein und hoffen den „Zwischenhandel“ ;-) soweit wie möglich ausgemerzt zu haben.

Fabian Rossbacher: Hallo Nicolai, ersteinmal vielen Dank für die Möglichkeit des Interviews. Ich freue mich dabei zu sein. Und nun zu meiner ersten Antwort auf Deine Fragen:
Du meinst wohl nach dem Venice-Update :-). Spaß bei Seite, nach Penguin habe auch ich ganz schön verwundert geschaut. Auch ich war betroffen und zwar mit Pages die 100% clean sind.
Dies zeigt mal wieder, dass Google härter wird in Sachen Aufräumen und der sogenannte “Kollateralschaden” ebenfalls steigt. Ich habe direkt nach dem Update viele Gespräche mit befreundeten SEO’s geführt. Einer hat sogar gesagt, dass SEO kurz nach Penguin eine reine Würfelei sei. Dies kann ich bestätigen und auch heute sehen die Serps nicht viel besser aus, als letztes Jahr. Es gibt kaum gute Ergebnisse, sondern es ist alles Affiliate-verseucht.
Mein Vorgehen hat sich erstmal nicht geändert. Seit 1,5 Jahren baue ich keine Sitewide-Links mehr auf, sondern nur noch Content-Links. Dabei achte ich auf einen gesunden Mix bei den Quellen und baue von 10 Links nur noch 1-2 Keywordlinks und mittlerweile 90% in die Tiefe.


Dominik Wojcik: Zu deiner ersten Frage: Nein, die Vorgehensweise hab ich nicht geändert. Man muss immer zwischen Spielwiesen und Kundenprojekten unterscheiden. Bei Spielwiesen war auch ich betroffen und hab Positionen verloren, das aber auch zu Recht. Bei von mir betreuten Kunden sieht es anders aus: Diese haben zum Teil sogar stark gewonnen.

Andreas Graap: Gibt es Faktoren beim Pinguin Update, die überraschend oder neu sind? Nicht wirklich, oder? Nehmen wir beispielsweise die Ankertexte. Dass man nicht nur mit seinen Money-Keywords auf seine Money-Pages verlinken sollte ist seit Jahren bekannt. Wer sich Gedanken über nachhaltiges und natürlich (wirkendes) SEO gemacht hat, ist nicht betroffen. Für mich hat sich nicht viel geändert seit dem Update. Das Panda-Update hatte da schon mehr Faktoren, bei denen bis dahin noch nicht wirklich bekannt war, dass sie einen Einfluss auf SEO haben.

Frank Doerr: Meine Vorgehensweisen habe ich bereits 2010 weiter angepasst, wobei ich schon vorher nie zu derb auf harte Ankertexte gegangen bin. Siehe beispielsweise meinen Artikel unter http://www.seo-scene.de/linkbildung/subpage-penalty-bei-identischen-keywords-in-backlinks-984.html – auch Julian Dziki und Christoph Cemper haben damals darüber geschrieben, insofern ist es eher überraschend, dass es so viele erwischt hat. Ein Zeichen für eine gewisse Lernresistenz in der Szene bzw. hohen Wettbewerbsdruck durch beratungsresistente Kunden.
In dieser Hinsicht bin ich auch nicht betroffen. Allerdings gab es Kollateral-Schäden. So ist beispielsweise seo-scene.de mit “SEO” von Seite 4 aus den Top100 rausgeschossen, dito mit vielen anderen Keys – eine Seite für die ich keinerlei “unnatürlichen” Linkaufbau betrieben habe, die freiwillig verlinkt wird, hochwertigen Content hat und gepflegt wird. In dieser Hinsicht hat es ein paar hochwertige Seiten von mir erwischt, wo ich dann eindeutig sagen muss: Google macht hier keinen guten Job. Ich kenne auch genügend Kollegen, wo wirklich hochwertige, gepflegte Seiten rausgekegelt wurden und Crab nachgerutscht ist. Aber das wäre Thema für einen eigenen Artikel.


Julian Dziki: Ja und Ja. Und zwar mit Projekten, bei denen wir seit 2009 keinen Linkaufbau mehr gemacht hatten. Die hat es ordentlich erwischt, weil man damals einfach viel mehr mit Anchortexten gearbeitet hat. Unsere Strategie haben wir schon vorher geändert und ändern wir ständig, nur eben nicht bei jedem Mini-Projekt.

Thomas Gruhle: In jedem Fall sollte man mehr Vorsicht walten lassen. “Muster vermeiden” ist eigentlich das wichtigste Credo des Updates. Wenn aufgebaute Links eine ähnliche Struktur haben, die Linkquellen sich gleichen, immer von ähnlichen Seitentypen kommen, immer mit vermeintlichen “Ablenklinks” etc. – dann hinterlässt man Muster, die selbst eine “Blechbüchse” auslesen kann.


Björn Tantau: Beim Pinguin Update war ich selbst nicht betroffen, habe das Update an sich aber zum Anlass genommen, hier und da die Backlinkstrukturen zu überprüfen. Im Zuge dessen sind ein paar Links aufgetaucht, meine eigenen Qualitätskriterien heute nicht mehr erfüllen konnten – insofern hab ich mich von diesen Links dann getrennt. Ob das wirklich notwendig war, kann ich nicht 100%ig sicher beurteilen, aber von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll, ein bisschen aufzuräumen. Ansonsten achte ich jetzt noch mehr als früher auf Qualität, wenn es um neue Backlinks geht, deren Generierung ich selbst beeinflussen kann.

Leider klappt das natürlich nur bei solchen Backlinks. Bei der natürlichen Verlinkung sind auch mal ein paar “Nieten” dabei – will man hier nachträglich etwas nachjustieren, dann bleibt wohl nur die persönliche Ansprache des Linkgebers.


Sasa Ebach: Ein klares JA! Wie in meinem Vortrag auf der SEMSEO12 (Links after Penguin) erörtert, habe auch ich meine Einstellung weiter angepasst/verschärft. Vor dem P-Day (24.04.2012) habe ich in Gastbeiträgen das Risiko diverser Linkbuilding-Methoden noch als deutlich niedriger eingestuft. Vor allem bei Freeforall-Links (Verzeichnisse aller Art), Kommentarlinks, Tauschlinks, Sponsoringlinks (z. B. auf Konferenzseiten), Presseverteilerspam etc. sollte man Vorsicht walten lassen. Dieser einfach aufzubauende Typ von Link ist nicht grundsätzlich schlecht, aber wessen Linkprofil hauptsächlich aus solchen Links besteht, der steht auf dünnem Eis. Zur Zeit schwirren verschiedenen Zahlen durchs Netz, was kritische Grenzen betrifft. Wer beispielsweise mehr als 60 % Moneykeywords in seinen Linktexten verwendet, der wurde „gefiltert“. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass die Relation von normalen zu aggressiven Linktexten jetzt auf 59 % reduziert werden soll. Wer langfristig stabile Rankings erreichen will, der muss unanfechtbare Taktiken und Methoden einsetzen.

Die finden sich im organischen Linkaufbau, den jeder auch für sich selbst betreiben kann. Hier kommen automatisch keine aggressiven Linkmuster zustande. Denn wenn ich als Betreiber von kredit.xy 100 Portale mit einer Linkanfrage anschreibe, dann verlinken sicherlich unter 10 % der Linkgeber mit einem Wunschkeyword wie „Kredit“.


Jens Fauldrath: Wir waren nicht von dem Update betroffen. Wir haben aber als altes und großes Webangebot sehr viele Links und eine lange Historie. Ich denke nicht, dass wir hier ein Risiko haben.


2. Ist Linkaufbau aus Deiner Sicht noch kalkulier- und skalierbar? Stichworte Expired Domains, Linknetzwerke, Linkkauf etc. – wenn ja, wie kann man vorgehen?

Marcus Tober: Einfach kalkulierbar war es nie. Es schien nur so. Grundsätzlich ist Linkaufbau etwas, das man gekonnt optimieren und auch sinnvoll angehen sollte. Die Vorgehensweise dazu hängt von den Zielen ab. In kompetitiven Märkten zu bestehen erfordert weit mehr als nur Linkbuilding, aber ganz wichtig, ohne geht es nicht.

Ohne eine holistische Online Strategie wo der User und das Produkt im Vordergrund stehen, ist SEO und Linkaufbau schwierig. Und mein Erfolg hängt auch davon ab, ob man kurzfristig erfolgreich sein möchte mit gewissen Risiken für die Zukunft oder langfristig. Daher kann ich dir eigentlich keine Strategie aufzeigen ob und wie man zukünftig Expired Domains oder Linknetzwerke betreiben sollte. Das ist jedem selbst überlassen, wenn er seine Ziele kennt und dementsprechend handelt.

Marco Janck: Expired Domains waren für mich schon immer eine Fehlentwicklung im Linkbuilding. Ich nehme jetzt mal die echten sinnvoll projektierten Sachen raus. Das war schon immer nur für die verlockend, die davon wenig Ahnung hatten bzw. die wussten, dass sie damit nur kurzfristig Gewinn generieren können. Darauf nachhaltig zu setzten war ein Fehler.

Die Skalierbarkeit wird mit der Zeit schwinden. Das wird aber auch bedeuten, dass ein Link dann nicht mehr 300 € permanent kostet, sondern 1000 € bis 3000 €. Wie gesagt, da sehe ich den Markt noch nicht. Das Zauberwort wird aber in den nächsten Jahren wieder mal Kreativität lauten.

Fabian Rossbacher: Eine gute Frage. Die wenigen Kunden, welche ich betreue, haben mittlerweile verstanden, dass Linkaufbau wie Bogenschießen ist. In einfachen Bereichen kannst Du ziemlich treffsicher eine Kostengröße nennen. Wenn es auf Shorttails oder umkämpfte Bereiche geht, positioniert sich die Zielscheibe um hunderte Meter nach hinten.

Ein Kunde wollte neulich für Ratenkredit auf 1 gebracht werden. Da habe ich ihm nur gesagt, dass ich die Zielscheibe schon gar nicht mehr sehen kann und leider auch keine Schätzung abgeben kann, da ich auf so ein wildes Keyword in den letzten 2 Jahren nicht optimiert habe.

In der Vergangenheit habe ich sehr sehr viele Expired-Domains und eigene Linknetzte verwendet. Es ist ein Katz-und-Maus Spiel bis Google es enttarnt. Der Aufbau der Netzte ist aufwendig und kostet viel Geld. Wenn sie funktionieren, sind sie super und man kann gut abcashen. Keine Disziplin mehr für den seoprogrammierer. Ich nutze lieber meine guten Kontakte und baue so gute Links.

Dominik Wojcik: Ja, ist es. Allerdings sollte man jetzt sehr genau überlegen, wie der Linkmix aussieht. Harte Ankertexte mit Money Keywords sollten gemieden werden. Auch Low Hanging Fruits sind teilweise ein gefährliches Spielfeld. Linkbuilding ist harte Arbeit und sollte so natürlich wie möglich wirken.

Expired Domains funktionieren immer noch wunderbar, sofern sie mindestens gut reanimiert wurden. Auch Linknetzwerke funktionieren weiterhin, die Frage ist nur wie gut gepflegt und wie exklusiv diese Netzwerke sind. Wenn von Publishern Listen rumgeschickt werden, sehe ich das mit der Exklusivität und Pflege hingegen kritisch und als zu heißes Eisen. Man darf nicht vergessen, dass Linkkauf ein gefährliches Spiel ist. Und die „blauen Briefe“ von Google der letzten Wochen haben auch einigen Firmen gezeigt, wie gefährlich dieses Spiel ist.

Meiner Meinung nach wird Linkbuilding immer mehr in Richtung Content Promotion gehen. Ohne den nötigen Mehrwert wird man es in Zukunft (noch) schwer(er) haben, dauerhaft auf den vorderen Plätzen vertreten zu sein.

Natürlichkeit, sowohl auf der Seite als auch im Linkprofil, ist das Zauberwort.

Andreas Graap: Es gibt nach wie vor Möglichkeiten SEO bzw. Linkbuilding zu kalkulieren und auch zu skalieren. Ich denke aber, man muss akzeptieren, dass SEO lediglich eine Taktik, und keine Strategie ist. Jeder sollte sich Gedanken zu seiner Strategie machen – SEO ist nur ein Teil davon.

Frank Doerr: Linkaufbau ist deutlich schwieriger und aufwändiger geworden. Die wesentlichen Punkte kann man unter http://www.seo-scene.de/seo/seo-ist-nicht-tot-fuenf-tipps-zum-pinguin-update-1865.html nachlesen.


Julian Dziki: Ja, Linkaufbau ist kalkulierbar. Aber die Stichworte: Expired Domains, Linknetzwerke, Linkkauf – das ist alles Schrott. Skalierbar ist er durch eine Menge Manpower und viel händische Arbeit.

Alles, was sehr einfach geht, funktioniert meistens nicht lange. Am besten, man macht alles per Hand: Sobald man Links „in einem Schwung“ holt, ist es meist schon nicht mehr gut.

Thomas Gruhle: In Zukunft wird es weitere Updates geben, die genau darauf abzielen, offensichtlichen Linkaufbau aufzudecken. Wer heute seine Strategie ändert, sollte nicht nur bis “morgen”, sondern lieber etwas weiter in die Zukunft denken. Sonst kann man sich diese Frage in sechs Monaten wieder stellen. Linkaufbau bleibt skalierbar. Meiner Meinung nach werden kurz- bis mittelfristig die Preise für wirklich gute, exklusive Links nach oben gehen. Die Zeiten von Preisdumping beim Linkbuilding und gegenseitigem Unterbieten zu Lasten der Qualität können sich die Agenturen nicht mehr leisten.

Ob sich das Betreiben eines Netzwerks lohnt, sei dahin gestellt. Der Aufwand, den man betreibt, um eine Expired Domain zu reaktivieren, wird nicht geringer. Ich denke, dass der Trend wieder in Richtung Linkbaits gehen wird, oder auch Social SEO. In jedem Fall ist mehr Kreativität gefragt.

Björn Tantau: Solange die Quelle in Ordnung ist, sehe ich keine grundsätzlichen Probleme. Linkaufbau ist in den letzten Jahren anspruchsvoller geworden, weil Google gelernt hat. Zwar können sie meiner Meinung nach noch immer nicht wirklich gut gekaufte Links erkennen – wenn der gekaufte Link gut konstruiert ist – aber allein die Tatsache, dass “blaue Briefe” verschickt wurden, die dann dafür gesorgt haben, dass zig Webmaster nach angeblich faulen Links gesucht und diese ausgebaut haben zeigt, dass Google clever ist.

Die ausgebauten Links lassen sich einfach identifizieren und aufgrund solcher Datenerhebungen kann man natürlich dafür sorgen, dass man hinterher Links besser beurteilen kann. Google nutzt also betroffene Webmaster aus, um selbst zu lernen, wie man faule Links erkennt. Davon mag man halten, was man will – Fakt ist, dass Google so das eigene Produkt – also die Suche – durch in ihren Augen bessere Ergebnisse weiter optimieren kann.

Moderner Linkaufbau ist meiner Meinung nach auf jeden Fall noch kalkulier- und skalierbar. Wichtig ist eben, dass man eine sinnvolle Strategie hat und diese Strategie auch konsistent einsetzt. Und wenn der Linkaufbau dann mal etwas länger dauert, weil es aktuell nicht genügend potenzielle Linkquellen gibt, dann gehört das auch dazu. Ich glaube, dass in der Vergangenheit zu viele Leute an schnellen Erfolgen interessiert waren. Deshalb gibt es (leider auch heute noch) sehr viele mangelhafte Angebote, wenn es um das Thema Linkaufbau geht. Hier ist Erfahrung gefragt: Die besten Linkquellen findet man auf jeden Fall nicht via Google – denn diese Linkquellen (oder Anbieter) kennt Google schlicht und ergreifend auch.

Ansonsten gibt es natürlich sehr viele technische Aspekte, die beim gutem Linkaufbau eine Rolle spielen. Dazu zählen dann auch Dinge, die in Linknetzwerken wichtig sind. Grundsätzlich aber ist meine Ansicht, dass ein gut konstruierter Link dann wertvoll ist, wenn man ihn nicht als solchen erkennt. Gleiches gilt übrigens für Linkbaits, Likebaits, Tweetbaits, etc.

Sasa Ebach: Organischer Linkaufbau skaliert über Content und Personal.

Wer mehr organische Links haben möchte, der muss regelmäßig verlinkungswürdige Inhalte publizieren und Personal beschäftigen, welches diese Inhalte an potenzielle Linkgeber vermarktet (Linkanfragen schreibt). Das funktioniert nach wie vor, ist aber deutlich schwieriger, als die Skalierung von einfach aus „Listen“ auszuwählenden Links. Betreiber von Expired Domains, Linknetzwerken, Linkkauf etc. müssen meiner Meinung nach die Qualität dramatisch anheben und zu echten Publikationen werden, um langfristig zu überleben. Wenn also das Expired-Netzwerk nur aus vielen Domains mit eher „schwachen“ 10 € Texten besteht, dann müssen hier in Zukunft deutlich mehr Texte aus der 100-300 € Kategorie erscheinen. Auch müssen die Betreiber in echtes Redaktionspersonal investieren und darin fit werden, die entsprechenden Workflows zu implementieren. Das Stichwort hier heißt ebenfalls Content.

Zum Schluss dürfte nur interessieren, ob der Text, aus dem der Link kommt, einen sehr hohen Standard hat (Beantwortung der Fragen unter http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2011/05/more-guidance-on-building-high-quality.html). Gleiches gilt aber auch für den/die Text/Artikel/Seite, auf den der entsprechende Link verweist. Texte auf beiden Seiten müssen gut und alle Links legitim sein.

Jens Fauldrath: Da wir keine der beschriebenen Methoden nutzen, kann ich dazu wenig sagen. Generell halten wir es da wie Google. Gute Inhalte ziehen Links. Und da wir eine entsprechende Reichweite haben stimmt diese Aussage. Außerdem haben wir im Konzern viele Möglichkeiten Linkbuilding zu betreiben indem wir uns an bestehende Maßnahmen dranhängen.


3. Eine wichtige Grundsatzentscheidung, wie gehst du mit einer betroffenen Seite um und warum: Neue gute Links (ohne Keyword) aufbauen und das Linkprofil verwässern, bestehende Links ändern oder bestehende Links abbauen?

Marcus Tober: Zuerst sollte man die Gesamtsituation betrachten. Was ist in welchem Kontext passiert?  Wenn sich herausstellt, dass mein Linkprofil nicht dem entspricht was Google erwartet oder was dem Durchschnitt der Seiten entspricht die ranken, dann würde ich eine kurz –und langfristige Strategie definieren. Kurzfristig bedeutet, Links die mir möglicherweise schaden loswerden und langfristig an einem Linkprofil arbeiten das dem entspricht, was zu meinem Markt passt.

Auf jeden Fall nicht alles kopflos abbauen, sondern genau prüfen was ist natürlich, was nicht. Brandlinks sollte man sowieso haben und damit muss man im Falle einer Überoptimierung auch das von dir angesprochene Linkprofil „verwässern“.

Marco Janck: Wir werden versuchen die Anchortext Ratio weicher zu machen. Dies aber nicht über Abbau, sondern über Aufbau, klar ;-) . Ohne Keyword geht bei vielen Projekten ja nicht. Bei Brandoptimierung von Keyworddomains stößt du da schnell an Grenzen.


Fabian Rossbacher: Regel Nummer 1: Ich baue keine Links ab. Jede Page kommt irgendwann zurück, solange sie noch indizierte Seiten hat. Ein schönes Beispiel ist meine kindercouch.net. Sie war fast 8 Monate tod, weil ich es mit amazon-affiliate Werbung übertrieben habe. Ich habe die Page umstrukturiert und einen Reinclusion gestellt. Siehe da, nach 2 Wochen ist sie wieder auf Platz 5 für Kindercouch eingestiegen. Ein schönes Beispiel für einen Fall, bei dem ich zuviel wollte und nach einem Umbau wieder da bin. Wenn Linkstrukturen in die falsch Richtung gewachsen sind muss man abwägen. Ist es das Projekt noch Wert weiter zu investieren? Oder lässt man es lieber schlafen bzw. verkauft man es. Hier muss jeder selbst entscheiden. Ärgerlich ist es nur, wenn man eine Agentur beauftragt hat, die Mist gebaut hat. In diesem Fall sollte die Agentur für den Schaden aufkommen und saubere Links (auf eigene kosten) besorgen müssen, sofern sie überhaupt dazu in der Lage ist.

Dominik Wojcik: Da es meiner Meinung ein algorithmisches Update ist, kann man auch relativ aktiv seine Links anpassen. Ich persönlich warte bei meinen persönlichen Seiten erst einmal ab, getreu dem Motto „Schaun mer mal“.

Mit einer pauschalen Antwort tue ich mich hier insgesamt schwer. Man sollte auf jeden Fall sein Backlink-Profil einmal von A bis Z analysieren und gerne auch eine zweite Meinung einholen (Stichwort Betriebsblindheit). Vielen fällt es nämlich schwer, eigene Fehler als solche zu erkennen.  Je nach Ergebnis sieht dann auch die Strategie aus: Vom Abbau einzelner Links über die Änderung von Ankertexten und Linkzielen sowie die von dir angesprochenen Verwässerung reicht die Bandbreite. Ich würde auch nicht aufhören, weiterhin Links aufzubauen, wenn die Qualität stimmt.

Andreas Graap: Das kommt natürlich ganz auf das entsprechende Profil an und ist eine Einzelfallbetrachtung. Generell würde ich sagen nutzlose, überflüssige oder gar schädliche Links auf jeden Fall abbauen. Neue Links sollten aber stetig in einem natürlichen Wachstumsprozess dazu kommen. Als Faustregel für gute Links könnte zum Beispiel gelten: Links die Besucher auf die eigene Seite bringen, sind gute Links.

Frank Doerr: Weder ich noch Kunden, die ich in den letzten Jahren direkt betreut habe, sind von einer Ankertext-Penalty betroffen – die Zeichen der Zeit waren ja schon lange erkennbar, siehe oben. Wenn ich betroffen wäre, würde ich neue Links aufbauen (Brandlinks, längere Phrasen, “hier klicken”-Links) und – sofern der Druck nicht zu groß ist – ganz gemütlich bereits bestehende Links entfernen oder ändern. Gerade bei Linktausch könnten dann aufwändige Verhandlungen fällig sein (Beispielsweise: “Entfern doch bitte meinen Link auf dieser Unterseite und veröffentliche einen neuen Artikel mit folgendem Linktext”). Dass manche SEO-Agenturen oder SEOs Google konkret benennen, wo sie welche Links gekauft haben, ist ein hässlich bigottes Verhalten.


Julian Dziki: Kommt darauf an. Wenn ich eine Meldung in den Webmastertools bekommen hätte, dann würde ich die Links abbauen, das dokumentieren und an Google schicken. Die Seiten mit Webmastertools-Meldung wurden händisch abgestraft, da hilft nichts anderes als abbauen. Ohne Meldung würde ich wahrscheinlich nur in Zukunft aufpassen, aber die bestehenden Links so lassen wie sie sind. Meiner Meinung nach sollte man entweder einfach weitermachen oder die Links ganz löschen. Eine Linktextänderung merkt Google ja auch – die sind ja nicht blöd!

Thomas Gruhle: Das ist unterschiedlich und hängt davon ab, wie heftig Pinguin die Domain erwischt hat. Die Hosen runter lassen (Links abbauen, reconsideration request) würde ich nur, wenn die Situation komplett ausweglos ist. In jedem Fall würde ich erstmal abwarten: In den letzten Wochen hat sich die eine oder andere Seite wieder erholen können. Wer generell (auch im Hinblick auf zukünftige Updates!) Angst um seine Seite hat, sollte HEUTE anfangen, starke Links aufzubauen, die nicht nach SEO riechen oder Branding betreiben.


Björn Tantau: Ich persönlich würde die Vorgehensweise variieren, Links abbauen und neue, gute Links aufbauen. Das alles aber in einem moderaten Tempo in der richtigen Mischung, vor allem bezogen auf die Linktexte. Neue Links immer so aufbauen, dass der Link an sich nicht nur in seinem Inhalt einen Mehrwert darstellt, sondern auch in seiner Form – meines Erachtens ist es kein Problem, auch halbe oder ganze Sätze zu verlinken, wenn es denn objektiv sinnvoll ist.

Denkbar ist aber natürlich auch der Fall, dass auch starke Maßnahmen bei einer Website leider nichts mehr bringen. Tritt diese Situation ein, dann sollte man sich von einem Projekt besser verabschieden.

Sasa Ebach: Eine Mischung aus allem. Die Schritte sind im Prinzip ganz einfach:

1) Einen Überblick über das Linkprofil verschaffen (sprich: JEDEN Link einzeln anschauen und die Frage stellen: „Braucht die Welt diesen Link?“).

2) Schlechte Links abbauen oder auf Nofollow setzen lassen.

3) Für jeden entfernten Link zwei gute Links (organisch) aufbauen.

4) Wenn sich bis zum nächsten Update nichts tut, dann einen Antrag bei Google stellen.

5) Wenn auch das nichts bringt, dann mit der Domain umziehen und von vorne anfangen. Diesmal nur mit guten Links.


Jens Fauldrath: Wie Du oben siehst, bin ich kein großer Experte für das Thema. Wir arbeiten einfach nicht so. Ich denke aber, dass man mal darüber nachdenken sollte, Links zu bekommen, die auch direkt Nutzer bringen. Wenn eine Website 90%+ SEO Traffic hat, sieht das einfach nicht gut aus. Warum sollte Dir Google Nutzer bringen, wenn dein Angebot zu schlecht ist um Nutzer zu binden oder über andere Kanäle Traffic zu bekommen. Ein Link der auch von Nutzern geklickt wird, ist sicher kein schlechter Link. Und viele dieser Links werden auch nicht schlecht sein.

Mein Fazit (Nicolai Kuban)

Meiner Meinung nach können wir das Penguin-Update und dessen Auswirkungen im Bezug auf das Linkbuilding in folgenden Stichpunkten umschreiben:

  • es ist noch mehr Transparenz im Linkaufbau notwendig – sowohl in inHouse Teams als auch auf der Agentur-Seite
  • Qualität statt Quantität – nicht mehr jeden Link mitnehmen, sondern zwei mal darüber nachdenken … vielleicht stirbt sogar der Backfill als Optimierungsansatz aus bzw. verliert weiter an Bedeutung?
  • Kreativität ist (und war) der Schlüssel im Linkaufbau, nur so können gute Links und solche aufgebaut werden, an die nicht jeder ohne weiteres herankommt. Infografiken, Whitepaper, hochwertige Gastbeiträge, innovative PR, auch hier gibt es viele Möglichkeiten – natürlich sind diese arbeitsintensiv
  • Skalierung erfolgt nicht mehr simpel über ein großes Budget; skalieren kann nur noch der, der guten Content erstellt, diesen clever publiziert und daraus möglichs viele hochwertige Links generiert – Content, Manpower, Budget und Zeit sind von Nöten; auch dieses Interview ist ein Versuch, durch den tollen Content auch Links zu generieren ;)
  • Prozesse müssen aufgesetzt werden: Wer effizient und qualitativ hochwertig arbeiten möchte, benötigt vernünftige Prozesse, Standards und Datenarchivierungen. Der Linkaufbau muss besser geplant und strukturiert werden, es müssen Qualitätskontrollen der aufgebauten Links eingeführt werden, ein Monitoring der Mitarbeiter im Linkaufbau stattfinden, Kontakte gespeichert und mit Informationen angereichert (á la CRM) werden, ein aktueller Überblick über verfügbare Seiten und deren Metriken vorhanden sein uvm. WERBUNG ;): www.linkbird.de !
  • Exact-Match-Anchor-Texte verlieren immer mehr an Bedeutung und sollten nur noch sehr sehr sparsam verwendet werden
  • Links abbauen kann eine Möglichkeit sein, hier ist aber auf jeden Fall zu bedenken, dass Google m.M.n. den Abbau und die Veränderung bestehender Links realisiert – ich bevorzuge die natürliche Verwässerung durch den Aufbau neuer und starker Links
  • Fokus ist gefragt: Ich denke es wird im Linkaufbau immer schwieriger, sich auf viele verschiedene Projekte zu konzentrieren

Alles in allem ist Linkbuilding und nun auch das Linkbuilding nach Penguin ein sehr spannendes Thema. Ich freue mich über eine rege Diskussion zwischen Lesern, Interview-Teilnehmern und mir!

 

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

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linkbird – noch mehr Transparenz, Einblicke und Feedbackwünsche!

Hallo liebe linkbird Freunde,

seit einigen Wochen sind wir nun mit linkbird 3.0 online und konnten bereits Vieles – Dank Eures Feedbacks – am Tool verbessern und neue bekannte Internetunternehmen als Kunden gewinnen.

Da linkbird und die Funktionen immer umfangreicher werden (auch wenn wir starken Fokus auf Einfachheit legen), haben wir einiges getan, um Euch bei der Arbeit mit linkbird zu unterstützen, Eurem Feedback noch mehr Gehör zu schenken und auch Interessierten einen guten ersten Einblick zu ermöglichen.

linkbird Feedback Portal – für unsere Poweruser!

Wir haben nun das Feedback-Portal (welches früher schon existierte) neu gestaltet und möchten diesen Kanal als direkte Kommunikation zwischen Euch und der Produktentwicklung nutzen. Jeder kann für Ideen und Funktionen abstimmen – je mehr Votes eine Idee erhält, desto höher wird diese bei uns priorisiert. Das Feedback Portal ist auf verschiedene Wege erreichbar und auch im Login des Tools nun ein fester Bestandteil (siehe Grafik).

Dass wir auf dieses Feedback eingehen haben wir in der Vergangenheit schon oft gezeigt, so soll es auch – trotz geplanter Roadmap -  bleiben.

Schaut Euch um, votet für Vorschläge oder startet Eure eigenen Ideen: feedback.linkbird.de!

 

Für ein kleines Zwischen-Update (dass natürlich für alle linkbird 3.0 Nutzer direkt live ist) in den nächsten Tagen ist schon viel geplant. So wird

  • einiges an der Usability verbessert, sodass die Arbeit noch mehr Spaß macht,
  • das “Links Eintragen” verbessert (z.B. ist dann das Eintragen mehrere Links auf einmal möglich),
  • die Logik des Linkaufbau-Plans und der Linkbuilding-Pipeline noch besser, flexibler und automatisierter,
  • das Ticket-Mailingsystem verfeinert (z.B. männliche und weibliche Ansprache möglich uvm.),
  • die Crawler-Geschwindigkeit extrem verbessert,
  • und weiteres ;)

und auch in den nächsten Wochen kommt viel Neues in einem größeren Update auf Euch zu:

  • ausgeweitete Darstellung der Controllings (grafisch, als auch tabellarisch),
  • spannende Funktion im Bezug auf die Rankingentwicklung Eurer Webseiten,
  • … es ist viel in der Pipeline!

 

linkbird Support Portal – für unsere Einsteiger !

 

Um auch den Start mit linkbird so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir ein Support-Portal ins Leben gerufen, welches viele wichtige Fragen und Funktionsabläufe umschreibt und laufend erweitert wird. Ebenfalls neu ist unser Video, das die ersten Steps erklärt:

 

linkbird Produktpräsentation – für alle Interessierten!

Für alle die, die den Nutzen von linkbird noch nicht kennen, haben wir eine aussagekräftige Präsentation geschaffen, die Euch auf knackigen Folien genau das erklärt, was Ihr wissen müsst:

Einige Worte zum Schluss:

Wir arbeiten weiter mit voller Motivation und Spaß daran, das Linkmanagement mit linkbird noch besser, noch einfacher und noch effizienter zu machen.

Vielen Dank an alle, die uns nutzen, testen, empfehlen und mit Feedback versorgen!

lG

Nicolai, Bastian und das gesamte linkbird-Team!

 

 

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

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Hochwertige Backlinks kaufen? Interview mit Coskun Tuna von rankseller!

Hochwertige Links sind im SEO nach wie vor das A und O. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, wie Linkaufbau erfolgreich umgesetzt werden kann, trotzdem sollte man auch immer Ausschau danach halten, wie auch mit etwas weniger Zeit-, dafür mit Kapitaleinsatz hochwertige Links generiert werden können. Eine Option können Marktplätze sein, welche die Veröffentlichung von themenrelevanten Inhalten inklusive dauerhaft gesetzten Links ermöglichen.

Um Euch einen dieser Marktplätze genauer vorzustellen, haben wir ein Interview mit Coskun Tuna von rankseller (ehemals seolista) geführt.

Hallo Cos, es freut mich dich als Gründer und Geschäftsführer des neuen Marktplatzes für qualitativen Linkaufbau, rankseller, für ein Interview gewonnen zu haben. Stell dich unseren Lesern kurz vor!

Ich bin 39 Jahre alt, seit 1999 im Internet als Unternehmer tätig. Davor war ich Polizeibeamter in Bonn. Habe einen  zweijährigen Sohn, der immer „diggadigga“ sagt, wenn ich ihn auffordere „Linkbuilding“ zu sagen. Meine erste Unternehmung war Mitfahrzentrale.de, was wir Ende 2010 an Mitfahrgelegenheit verkauften. Seit 2005 bin ich immer stärker im Betrieb und in der Vermarktung von Online Magazinen tätig. So bin ich auch immer mehr mit dem Umfeld SEO und Linkbuilding in Berührung gekommen. Und Anfang diesen Jahres sind wir mit rankseller gestartet.

Spannend! Kommen wir zu Eurem Business: Mit eurem Marktplatz sprecht ihr sowohl Advertiser als auch Publisher an. Viele meinen, dass es beim Linkaufbau auch um Beziehungspflege dieser beiden Parteien geht. Sollte ich als Advertiser nicht einfach selbst den Kontakt mit den entsprechenden Blogs suchen und halten?

Beziehungspflege ist für jedes Business wichtig. Jeder, der an nachhaltigem geschäftlichen Erfolg interessiert ist, sollte Beziehungspflege ernst nehmen und auch effizient betreiben. Uns geht es nicht darum die geschäftlichen Beziehung zwischen Advertiser und Publisher zu unterbrechen oder zu umgehen, sondern  zu bündeln und die Effektivität für beide Seiten zu steigern. Denn Advertiser stehen vor ressourcenlastigen Aufgaben, z.B. immer neue Blogs zu akquirieren, mit jedem Blogger einen separaten Kommunikationsstrang zu betreiben, unterschiedliche Projektabwicklungen auszuführen, usw… Ich führe mir das gerne vor Augen. Ein Advertiser im Dialog mit 100 Bloggern. Alle diese Blogger arbeiten anders und führen einen eigenen Kommunikations- und Projektstil. Das wird nicht einfach für den Advertiser. Dennoch wollen beide Geschäfte miteinander machen. Hier setzen wir an. Wir sind mit rankseller allerdings in dem Punkt noch am Anfang, also noch recht rudimentär.

Kannst du etwas über die Preisgestaltung auf eurem Marktplatz sagen? Wie ist das Verhältnis zwischen Qualität und dem Kauf eines Links? Oder ist das bei euch reine Verhandlungssache?

Die kleinsten Preise für eine Buchung auf Blogs fangen bei 20 Euro an. Nach oben haben wir bereits einige starke Blogs im Portfolio die 350 für eine Veröffentlichung verlangen. Was die Preisgestaltung angeht muss ich sagen, dass hier noch vieles vage ist. Es wird sich im Laufe der Zeit ein klarere Preis- Leistungs-Basis einspielen. Wir werden im dritten, spätestens im vierten Quartal automatisierte Vergleiche von Angebot und Preis durchführen und kombiniert mit den SEO-Metriken Preisempfehlung den Bloggern zur Hand geben. Sie sind natürlich nicht an diese gebunden, können und sollen aber helfen. Denn es gibt eine Reihe Blogs die gebucht werden würden, wenn sie einfach mal 20 Euro günstiger wären.

Ihr legt besonderen Wert darauf, dass es bei rankseller um qualitativen Linkaufbau handelt. Wie stellt ihr diese Qualität sicher?

Wir selbst können erst einmal nur darauf achten, dass wir qualifizierte Blogs zulassen. Was den qualitativen Linkaufbau selbst angeht sind die Advertiser in der Pflicht. Sie müssen exakte Vorgaben und Auftragsbeschreibungen machen, damit die Blogger genau wissen was sie zu liefern haben. Oder aber, noch besser, wenn die Advertiser selbst hochwertigen Content produzieren und an den Blogger übermitteln. So können sie sicher sein, dass es inhaltlich der Qualität entspricht, die sie haben müssen. Google hat ja in der letzten Zeit eiskalt gezeigt wo es hingehen wird. Noch mehr Qualität. Es muss auch mal langsam seinen Anfang finden. Die Blogger wird es selbstverständlich auch freuen. Denn sie wollen auch nicht als Linkschleuder oder Ramschseiten verpönt bleiben.

Woher weiß ich als Advertiser, welche Web-Angebote für den eigenen Linkaufbau am relevantesten sind und wie kann ich diese identifizieren?

Die Frage ist gut und kennt viele unterschiedliche Antworten. Meine persönliche ist: SEO-Metriken manchmal außen vor zu lassen und den Blog als solches mal zu betrachten. Aufbau, Aufmachung, Traffic und, ich nenne es mal, den Taste, betrachten. Ich bin der Meinung, dass man nicht immer nur auf Masse oder nur Teuer achten muss. Es sollte eine amateurhafte Mischung sein. So sollte sich auch das Portfolio der Blogs zusammen setzen, die ich buche.

Ihr seid erst seit Januar 2012 online. Habt ihr inzwischen schon Rückmeldungen von Auftraggebern bekommen, inwiefern die Nutzung von rankseller sich positiv auf ihr Linkbuilding ausgewirkt hat?

Das Feedback war hauptsächlich positiv. Wir haben in den ersten 3 Monaten seit dem Start knapp 60.000 Euro Buchungsvolumen vermittelt. Das sollte für sich sprechen denke ich. Aber wir sind selbst auch noch ganz am Anfang. Ich nehme euch da so ein bisschen als Vorbild. Stetig dran arbeiten und verbessern und ausbauen. Auf das Feedback der Kunden und Teilnehmer sehr genau hinhören. Dann klappt es auch mit unserem Angebot.

Folgend noch ein paar Screenshots für Euch, wie der Marktplatz von innen aussieht:

Die Ausschreibungen Das Dashboard Der Marktplatz
Nicolai Kuban

Nicolai Kuban

Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

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SEO Campixx 2012 Recap

Mit Dienstag sicherlich etwas spät, doch nach dem Wochenende muss man sich auch etwas erholen dürfen ;)
Viele Recaps habe ich bereits gelesen und teile die Ansichten, gerne möchte ich aber auch meinen persönlichen Eindruck schildern, sowie meine Favoriten-Sessions erwähnen und einige Danksagungen aussprechen.

Kurz vorab das “Wichtigste ;) in Stichpunkten”:

  • Essen: top – die ganzen kalten Anti-Pasti waren genial
  • Organisation: Super, ABER es waren mir irgedwie zu viele Sessions parallel, ich teile die Ansicht von Julian, dass Marco noch Abends etwas ranhängen kann… ich meine um 18h muss ja nicht Schluss sein!
  • Sonstiges: Die Einrichtung des Black-Hat-Raumes war durchaus innovativ und (nach meiner Erfahrung) bisher einzigartig;)

Tag 0 – der SEO Tool-Day

Meiner Meinung nach eine sinnvolle Einrichtung, es gibt viele Tools, jedes Tool hat seine Vorteile, also muss man sich diese auch genau anschauen und dann für sich entscheiden. Nicht selten hat man einfach nicht die Muße dazu und da dient ein “An-Die-Hand-Nehmen” wirklich sehr gut.

Auch wir waren mit linkbird in einer Session vertreten und haben den Teilnehmern exklusive Einblicke in die neue linkbird 3.0 Version gegeben.

Das Bild habe ich von AKM3 kopiert - ich hoffe es ist okay, aber ich bin ja drauf :)

Für mich ist der Tool-Day natürlich gerade aus dieser Sicht sehr sinnvoll, zu schauen, was sich am Markt tut und in engem Austausch mit unseren Kunden zu stehen. Insbesondere danke ich Oliver Hauser und David Reisner für die vielen detaillierten Fragen; ich finde es super, wenn sich Gedanken zu Funktionen und Workflows gemacht und diese dann ausgiebig diskutiert werden können. Natürlich danke ich auch allen anderen Teilnehmern wie Julian, Dominik usw. usw. – leider kenne ich (noch) nicht alle – wer dabei war und einen Link möchte, einfach melden!

Anschließend hatte ich viele Gespräche und gefühlt nur noch was von den SISTRIX-Erweiterungen mitbekommen; Johannes geht einen für mich eher unerwarteten Weg und zwar ein bisschen Back2Basics (aber durchaus sinnvoll). Sodass die Toolbox bald über falsche Titles, Server-Ausfälle etc. informiert -  “Kleinigkeiten”, die aber sicherlich noch nicht jeder für sich trackt. Cool finde ich definitv einen eigenen Sichtbarkeitsindex … dass wir aber noch bis “irgendwann im Sommer” warten müssen, finde ich schade.

Zum Thema Back2Basics hatte ich auch ein interessantes/lustiges Gespräch bzw. einen Satz mit Florian – ich denke, Du weißt was ich meine ;)

Abends fand dann noch eine Diskussion mit den Personen hinter den Tools Marcus Tober (Searchmetrics), mir (linkbird), Sören Bendig (seolytics), Christop Cemper (Linkresearchtools), Johannes Beus (Sistrix) und Maik Benske (Xovi ) statt.

Toolanbieter in der Diskussion - Bild von Julian (seokratie) ... nächstes Mal mache ich selber Fotos - sorry!

Cool fand ich den Satz von Marcus Tober (auf die Frage ob wir uns etwas bei den anderen Tools abgucken und direkt morgen einbauen wollen), der sinngemäß lautete: “Wir alle haben eine Vision für unsere Tools und machen einen guten Job, daher sollten wir uns auch alle gegenseitig mit Respekt behandeln.” Danke auch an Marcus für unser kleines Auto-Gespräch :P

Meine Highlights vom Tag 1 der SEO Campixx 2012

Der Tool-Day war schon recht anstrengend, aber natürlich erst der Start in die Campixx. Am ersten Tag habe ich mir einige Vorträge angehört, aber auch etwas genetworked, folgend meine Highlights:

  • die von searchmetrics gesponsorte Massage
  • Radio4SEO-Allstar Panel – cool auch die Aktion mit der Spende für den Eintritt … auch wenn jetzt inhaltlich meiner Meinung nach nicht soo viel herauskam ;)
  • Vortrag von Norman Nielsen: “Inhouse Steuerung von SEO Projekten >6.000 4.000 Social Signal erzeugen”

Bei Normans Vortrag fand ich sehr spannend, dass es super auf die Praxis bezogen war und ich für mich fand natürlich den Part, wie man mit den Info-Grafiken Links generiert noch spannender als “Likes” o.Ä. – meiner Meinung nach ein cooler Ansatz, den jeder mal genau überdenken sollte.

  • Die Internet Fremwörter-Kombination-Session von Basti, Max, Dennis und mir … bzw fast nur Max und mir :D
  • lustig war auch “Wer Wird Seonär” und klasse, dass dort fast 8.000€ an Spenden gesammelt wurde

Leider konnte ich am Abend nicht ganz so lange bleiben (das werde ich nächstes Jahr auf jeden Fall ändern), da andere Verpflichtungen auf mich gewartet haben.

Meine Highlights vom Tag 2 der SEO Campixx 2012

Irgendwie kam mir der Sonntag sehr kurz vor und ich habe leider recht häufig bei den Panels daneben gegriffen. Super fande ich jedoch den Vortrag von Andi (Tandler.Doerje.Partner) zum Thema “Linkbuilding effizienter, erfolgreicher und lukrativer”.

Ich denke, dass es beim Linkaufbau wirklich einer der entscheidenden Punkte ist, dass der Prozess perfekt durchdacht und umgesetzt wird. Es macht auf jeden Fall Sinn, die verschiedenen Aufgaben in den Bereichen zu trennen, um so jeden an der Sache arbeiten zu lassen, die er mit dem höchsten Outpout erledigen kann.

Im Endeffekt wissen ja viele, worum es geht, doch nur wenige setzen das so hochprofessionell wie das Team um Marcus und Andi um – sehr cool! … auch wenn – wie immer – auch vieles im Detail steckt.

Danke auf jeden Fall dafür, guter Input!

Mein Schlusswort

Ansonsten ist die Campixx auf jeden Fall die Konferenz, die am meisten Spaß macht, die nettesten und spannensten Leute zusammenbringt und durch das coole Mindset dort auch die besten Gespräche hervorbringt. Es ist super, wenn in kleinen Runden auch mal wirklich auf die Themen und Details eingegangen wird und einfach mal nicht nur darauf geachtet wird, nicht zu viel zu verraten – ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf die SEOCampixx 2013!!!

Danke auch an alle, mit denen ich Gespräche geführt habe, die ich jetzt nicht nenne – und natürlich an Marco!!!

Weitere Recaps, die ich gelesen habe, bei:

Und hier gibt es wohl eine Recap-Sammlung: http://www.mindshape.de/blog/seo/ubersicht-campixx-2012-recaps.html (clevererLinkbait :) )

Viele Grüße
Nicolai

Nicolai Kuban

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Nicolai Kuban ist Mitgründer vom linkbird Linkmanager und seit 2005 als Unternehmer und Online Marketer aktiv. Seine Leidenschaften sind Unternehmertum, Online-Marketing, Autos und Sport.

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Linkaufbau & Linkmanagement Blog

Links sind der größte Hebel, um an bessere Rankings und somit mehr Besucher zu gelangen - es gibt unzählige Wege und Strategien, um im Linkaufbau und Linkmanagement erfolgreich zu sein.

In diesem Blog berichten Nicolai Kuban, Dr. Asokan Nirmalarajah, Fenja Villeumier und Gastautoren über die unterschiedlichen Ansätze des Linkaufbaus. Verschiedene Strategien, Tipps und Erfahrungen werden hier geteilt, um eine nützliche Sammlung für jeden SEO und Linkbuilder zusammenzustellen.


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